Vor Corona. Allein sein ist nicht einsam

Drehen wir das Rad zurück. Vor Corona. Lassen Sie uns aus unseren Erinnerungen, unseren Erfahrungen, unserem Weltverstehen, aus Bildung, Wissen, Erkenntnis schöpfen für die Zukunft. Unser innerer Reichtum ist es, der nach Corona unser gemeinsames Leben wieder (neu) erschafft. Ob mit oder ohne Virus, spielt keine Rolle. »


Der reduzierte Mensch

Ein Jahr Videokonferenzen, Home Schooling, Home Office, wieder lange Haare, das Glück, einen Garten zu besitzen und die Trauer, nicht ins Theater und Konzert zu können. »


Nach der Pandemie ist nicht vor der Pandemie

... wenn die Zukunft des Wissens nicht in Erkenntnis, sondern im Upgrade besteht, schreibt Toni Morrison, dann haben wir in den letzten Monaten einen enormen Fortschritt im upgraden vollzogen und die Lernkurve ist über den Verlauf einer Geraden nicht hinausgekommen. »


Zehn Jahre später

In fünf, in zehn Jahren werden unsere Erfahrungen zu - hoffentlich - neuen Erkenntnissen geführt haben. Wir sind alle wirksam geimpft, das Leben und Arbeiten geht weiter, doch nicht alles verläuft in alten Bahnen. Wir haben kreative Formen und Gestaltungen von Leben und Arbeiten, von sozialen Räumen und gesellschaftlichem Miteinander in unseren Städten und Dörfern hervorgebracht. »


Die Sprache unseres Körpers

Sprache ist stets auch Körpersprache. Die Sprache des Körpers spricht in Bewegungen des Mundes und der Lippen, der Wangen, Augen sowie mit der Melodie und Klangfarbe der Stimme. Social distancing erfolgt nun über die Reduzierung der Körpersprache. Unsere Körpersprache ist unmittelbarer Ausdruck gelebter Zivilgesellschaft. Auch soziale Wertschätzung im gesellschaftlichen Miteinander nutzt die Sprache unseres Körpers. »


Meetings: 7 Tipps

Die Besprechungen aus der realen Welt benötigen andere Formate und sollten keineswegs 1:1 in Skype abgebildet werden. Auch nicht in Zoom oder einem anderen virtuellen Format. Die Meetings beginnen morgens und enden abends. Kaum, dass eine Pause eingelegt wird. Erst nach und nach lernt der Mitarbeiter, die Chefin, der Kollege, auch einen virtuellen Kalender zu pflegen und eigene Pausen einzutragen. Wie viel Meetings brauchen wir eigentlich? »


Die Macht der Worte

Gedanken und Worte vermögen die Welt zu verändern, im Guten wie im Bösen. Physische Gewalt gegen Menschen beginnt mit sprachlicher Gewalt. Das Wort ist eine mächtige Kraft und Waffe, es er-schafft Wirklichkeit, es wird real im Gefühl, auch wenn es nur eine virtuelle Hassbotschaft ist. Sie trifft den Menschen im Innersten. Worte können zerstören. Worte können aufbauen. Das Wort ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben. »


Die Kunst des Hörens und Zuhörens

Hören ist wahrlich eine Kunst. Es ist nicht nur das physische Vermögen des Hören könnens gemeint. Die Kunst des Hörens bedeutet, sich auf den anderen einzulassen. Gutes Zuhören geschieht mit "allen Sinnen". Die Stimme, die Melodie, die Tonlage, der Rhythmus - all das gibt mir Hinweise, was der andere fühlt, ja was er gleich denken oder auch sagen wird. Die Stimme nimmt vorweg, was der andere im Kopf erst noch ausarbeitet. »


Den ganzen Tag Videokonferenzen - Erfahrungsbericht

Mit dem angebissenen Brötchen in die erste morgendliche Videokonferenz. Teilnahme Pflicht. Ein neues Tool wird erklärt. Wir lesen gemeinsam am Bildschirm die Gebrauchsanleitung. Muss das wirklich sein, diese vielen kleingedruckten Seiten am Bildschirm zu lesen? Und wie bekomme ich Home Office, Home Schooling, Home Kindergarten, Home Boss.... unter ein, eher kleines, Mietwohnungs-Dach? »